Schloß Holte-Stukenbrock

Geschichte

Der Ort Schloß Holte-Stukenbrock ist eine kreisangehörige Stadt im Nordosten von Nordrhein-Westfalen und gehört dem ostwestfälischen Kreis Gütersloh, im Regierungsbezirk Detmold an. Sie liegt zwischen den Städten Bielefeld ca. 20km entfernt und Paderborn ca. 24km entfernt, sowie den Städten Gütersloh ca. 26km entfernt und Detmold ca. 20km entfernt. Schloß Holte-Stukenbrock wurde durch die Zusammenlegung der Gemeinden Schloß Holte und Stukenbrock im Jahr 1970 gegründet.

Schloß Holte-Stukenbrock gliedert sich in die drei Stadtteile Schloß Holte, Sende und Stukenbrock. In der Bevölkerung werden zusätzlich Liemke und Stukenbrock-Senne unterschieden.

Im Ortsteil Stukenbrock - Senne erinnert die Gedenkstätte Stalag 326 VI K daran, dass am Rande des Truppenübungsplatzes auf dem Gelände des heutigen Polizeiausbildungsinstitutes "Erich Klausener" in den Jahren 1941-1945 ein Kriegsgefangenenlager, eines von 11 speziellen sog. "Russenlagern", eingerichtet war.

Auf dem nahegelegenen sowjetischen Ehrenfriedhof wurden während des Zweiten Weltkrieges Tausende von verstorbenen Internierten bestattet. Ein nach der Lagerbefreiung von ehemaligen Gefangenen errichteter Obelisk mahnt zum Frieden zwischen den Menschen und Völkern.